Diesem Vorbild möchten wir folgen 

Die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo, kurz Villa Massimo (italienisch Accademia Tedesca Roma Villa Massimo) ist eine Kultureinrichtung in Rom. Sie gehört der Bundesrepublik Deutschland und ist die bedeutendste Einrichtung zur Spitzenförderung deutscher Künstlerinnen und Künstler durch Studienaufenthalte im Ausland. Sie befindet sich im Geschäftsbereich der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Villa Massimo wurde von Eduard Arnhold, einem jüdischen Unternehmer, erbaut. Die ersten Stipendiaten wurden 1913 aufgenommen. Die Einrichtung besteht aus dem Haupthaus in Rom am Largo di Villa Massimo im Stadtteil Nomentano und der Casa Baldi in Olevano Romano. Die Villa Serpentara, ebenfalls in Olevano Romano gelegen, gehört zur Akademie der Künste in Berlin. Sie wird von der Villa Massimo verwaltet, die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden von ihr unterstützt.

 

Die Villa Massimo wurde von 1910 bis 1914 von dem Berliner Unternehmer und Mäzen Eduard Arnhold (1849–1925) erbaut, der sie zusammen mit dem Stiftungskapital von 680.000 Mark im Jahr 1913 dem preußischen Staat schenkte. In diesem Jahr konnten die ersten Träger des Rompreises aufgenommen werden.

Mit dem „Rompreis“ sollte vor allem jungen Künstlern (bis etwa 32 Jahre alt) ein kostenfreier neunmonatiger Aufenthalt ermöglicht werden. Ältere Künstler konnten sich auch bewerben, mussten aber die Kosten von damals 250 Reichsmark als „Studiengäste“ selbst tragen. Die Mitglieder des Senats der Preußischen Akademie der Künste entschieden über die Empfehlung an das Preußische Kulturministerium, das die eigentliche Entscheidung für den Erhalt des Stipendiums traf.

Ateliers und Park der Villa Massimo (2019)
Sommerfest in der Villa Massimo (2018)

Kurz nach der Gründung musste die Akademie wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs und der nachfolgenden Konfiszierung im Jahre 1915 schließen. Die Wiederöffnung erfolgte nach der Rückgabe des Anwesens im Jahre 1928. Herbert Gericke, damals Professor an der Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin, der mit einer Enkelin Arnholds verheiratet war, wurde als Direktor bis 1938 und von 1956 bis 1965 eingesetzt. Von 1938 bis 1939 leitete Fred. C. Willis die Akademie und ab 1939 führte diese der Bildhauer Hans Stangl (1888–1963).Von 1942 bis Mitte 1943 wurde die Anlage Sitz und Offizierskasino der Luftwaffe der Wehrmacht. Im Kriegsjahr 1944 wurde die Villa Massimo von den Alliierten und später von den Italienern beschlagnahmt. Von 1947 bis 1957 waren italienische Künstler in der Villa Massimo einquartiert.

 

Das Stipendium gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen Deutschlands für herausragende Künstler in den Sparten Bildende KunstLiteraturMusik (Komposition) und Architektur. Die Studienaufenthalte umfassen einen Verbleib von zehn Monaten in der Villa Massimo oder drei Monaten in die südöstlich von Rom in Olevano Romano gelegenen Casa Baldi.[6] Dort können sie als Stipendiaten in zehn Ateliers (Casa Baldi: zwei) kostenfrei wohnen und arbeiten. Außerdem erhalten die Künstler für den Zeitraum des Stipendiums monatlich 2.500 Euro. Ein wichtiger Gedanke während des Aufenthalts ist die gegenseitige Anregung. Die Akademie richtet jedes Jahr zahlreiche Konzerte, Exkursionen, Lesungen sowie Symposien aus und präsentiert die Werke der Künstler in verschiedenen Ausstellungsformaten. Die Stipendiaten der Akademie der Künste Berlin, die in der Villa Serpentara ebenfalls in Olevano Romano untergebracht sind, werden ebenfalls von der Villa Massimo betreut und sind in alle Aktivitäten der Deutschen Akademie Rom einbezogen. Direktor der Akademie war von 2002 bis Ende Juli 2019 Joachim Blüher. Seither leitet die Literatur- und Kunstwissenschaftlerin Julia Draganović das Haus.

 

Quelle Wikipedia

       Mit freundlicher  Genehmigung des deutschen Konsul in Malaga Herr Arnulf Braun das offizielle Logo mit Link zum Deutschen Konsulat nach Malaga

Unterstützt wird das Projekt vom deutschen Konsulat in Malaga ( Herrn Konsul Arnuf Braun ) , von der Stadt Mijas. Die  Leitung  des Projektes liegt bei Les MontmARTrois en Europe ( Artists in Residence ) Ich danke Katja Thirion von der  Stadt  Mijas, Lena Kuder für ihre Öffentlichkeitsarbeit und Organisation vor Ort .